Identitätsorientierte Psychotraumatherapie /Transformationscoaching

  • Identitätsorientierte Psychotraumatherapie
  • Selbstbegegnung mit der Anliegen-Methode
  • Achtsamkeitsorientierte (gewaltfreie ) Kommunikation
  • Transformierendes Zuhören
  • Konfliktberatung / Mediation
  • Aufstellungsverfahren
  • „ Unser Leben steckt im Wunsch,
    uns selbst zu erkennen.“
    – Rumi
    Statt Symptome mit Medikamenten zu bekämpfen oder mit Bewältigungsstrategien zu unterdrücken, ist es eher hilfreich, sich dem Inneren und den Folgen des Traumas zu stellen, die eigene Spaltung und Selbstverleugnung zu erkennen und die eigene Identität mit einem eigenen Wollen zu entwickeln: Ein Ich- Bewusst-Sein mit gesundem Selbstwert, Selbstliebe mit Achtsamkeit und Mitgefühl für alles Leben und die Umwelt.

    Meine Begleitung beruht auf der Basis meiner langjährigen Berufs- und Lebenserfahrungen, Weiterbildungen mit Selbsterfahrungen und den Ausbildungen in verschiedenen psychotherapeutischen Verfahren. (s. Beate Koch). Die wesentliche Grundlage meiner heutigen therapeutischen Arbeit bildet das Konzept der Identitätsorientierten Psychotraumatherapie.
    "Psychotraumata merken wir an chronischen körperlichen Beschwerden, an unlösbaren Beziehungskonflikten, an wiederkehrenden Konflikten im Arbeitsleben, an psychischen Problemen wie z.B. übermäßigen Ängsten, nicht steuerbare Wut, Liebesillusionen, Unklarheit in Bezug auf sich selbst, fehlendem Willen und fehlender Lebensfreude." ( Prof.Dr. Franz Ruppert, Identitätsorientierte Psychotraumatherapie)

    Für die Veränderung von Glaubenssätzen und zur Findung von unerfüllten Bedürfnissen hinter Konflikten nutze ich die Methoden aus der achtsamkeitsorientierten (gewaltfreie) Kommunikation mit dem transformierendem Zuhören. Je nach Anliegen biete ich die therapeutischen Verfahren für die Begleitung in Einzelberatungen und Gruppen an.

    Hintergrund der Identitätsorientierten Psychotraumatherapie

    Wer bin Ich? Was will ich?

    Identität ist ein Entwicklungsprozess, der bereits mit der Zeugung und der ersten Zellteilung beginnt. Körper und Psyche als Einheit sind untrennbar und entwickeln sich gleichzeitig. Die Traumaforschungen zeigen, dass die meisten Menschen bereits in dieser frühen vorgeburtlichen Phase durch äußere Einflüsse über die Mutter traumatisiert werden und damit ein frühes Psychotrauma erleiden.
    In seinem Traumakonzept beschreibt Prof. Dr. Franz Ruppert die Trias von Traumagefühlen: „nicht gewollt“, „nicht geliebt“, „nicht geschützt", die Spaltung der Psyche und damit damit das Trauma der Identität, das Trauma der Liebe und das Trauma der Sexualität.
    Mit dem Abspalten der Traumagefühle und der Ausbildung von Überlebensstrategien kann sich zwar der Körper weiterentwickeln, doch eine ganzheitliche gesunde Identität und psychische Fähigkeiten bleiben gravierend eingeschränkt.
    Frühe Psychotraumata können nicht erinnert werden und werden sogar meist persönlich oder gesellschaftlich geleugnet. Doch die psychischen Wunden bleiben im Körper gespeichert. Psychotraumata werden so lange reinszeniert, bis sie verstanden, gefühlt und dadurch aufgelöst werden. Konflikte in Beziehungen oder in sich selbst, Täter – Opferdynamiken, körperliche oder psychische Leiden, Selbstzweifeln, Stress oder Verlust-und Versagensängste können unter diesem Traumakonzept besser verstanden und behandelt werden.
    Prof. Ruppert entwickelte dafür die Selbstbegegnung mit der Anliegenmethode. Sie ermöglicht das Erkennen von Überlebensstrategien, Traumaanteilen und gesunden Ich-Anteilen.
    Eine Beschreibung des Vorgehens einer Selbstbegegnung finden Sie auf meiner Seite Termine.

    Lesen Sie dazu auch den Link:
    Franz Ruppert - Psychotrauma erkennen und heilen.