Traumatherapie / Identitätsorientierte Psychotraumatherapie

In Gruppen und Einzelberatung

Selbstbegegnung mit der Anliegenmethode

in der Gruppe am 16.Juni 2019 / 7. Juli 2019 / 21. Juli 2019 /11. August 2019

„Selbstbegegnung mit der Anliegenmethode“ ermöglichen Einsichten in unbewusst wirkende innere Beweggründe und Zusammenhänge. Sie fördern Selbstbewusstheit für zukünftige Lebensentscheidungen.

Dieses Aufstellungsverfahren entwickelte Prof. Dr. Franz Ruppert auf der Basis seiner „Identitätsorientierte Psychotraumatherapie“. Demnach beeinträchtigen frühe Psychotraumata nachhaltig die Identitätsentwicklung des Menschen. Sie werden nicht durch die Zeit geheilt, sondern die Folgen wirken unbewusst im Leben weiter.

Chronische körperliche Beschwerden, unlösbare Beziehungskonflikte, Konflikte im Arbeitsleben, psychische Probleme, wie z.B. übermäßige Ängste, nicht steuerbare Wut, Liebesillusionen, Selbstunsicherheit, fehlender Willen und fehlende Lebensfreude weisen auf ein frühes Psychotrauma hin.

Interessierte und betroffenen Menschen lade ich zur Gruppe ein, wenn sie diese Methode näher kennenlernen möchten. Sie können eigene Anliegen überprüfen, vorhandenes Wissen über Psychotrauma und Ich-Entwicklung vertiefen, neue Wege für sich zu finden oder neue Sichtweisen zu erlangen.

Die ausführliche Beschreibung des Vorgehens finden Sie unter Termine.

Für die Einzelaufstellungen können Sie Termine vereinbaren. Tel: 0201 2437298 / Mobil; 01786110541 Mail: info@beate-koch.de

„ Unser Leben steckt im Wunsch,
uns selbst zu erkennen.“
– Rumi
Ein psychisches Trauma wird sehr häufig schon in sehr frühen Entwicklungsphasen der Kindheit erlebt und nicht durch die Zeit geheilt. Auch wenn es nicht mehr erinnert wird, wirkt es auf einer unbewussten Ebene nachhaltig weiter.

Hintergrund der Identitätsorientierten Psychotraumatherapie

Wer bin Ich? Was will ich?

Identität ist ein Entwicklungsprozess, der bereits mit der Zeugung und der ersten Zellteilung beginnt. Körper und Psyche als Einheit sind untrennbar und entwickeln sich gleichzeitig. Die Traumaforschungen zeigen, dass die meisten Menschen bereits in dieser frühen vorgeburtlichen Phase durch äußere Einflüsse über die Mutter traumatisiert werden und damit ein frühes Psychotrauma erleiden.
In seinem Traumakonzept beschreibt Prof. Dr. Franz Ruppert die Trias von Traumagefühlen: „nicht gewollt“, „nicht geliebt“, „nicht geschützt", die Spaltung der Psyche und damit damit das Trauma der Identität, das Trauma der Liebe und das Trauma der Sexualität.
Mit dem Abspalten der Traumagefühle und der Ausbildung von Überlebensstrategien kann sich zwar der Körper weiterentwickeln, doch eine ganzheitliche gesunde Identität und psychische Fähigkeiten bleiben gravierend eingeschränkt.
Frühe Psychotraumata können nicht erinnert werden und werden sogar meist persönlich oder gesellschaftlich geleugnet. Doch die psychischen Wunden bleiben im Körper gespeichert. Psychotraumata werden so lange reinszeniert, bis sie verstanden, gefühlt und dadurch aufgelöst werden. Konflikte in Beziehungen oder in sich selbst, Täter – Opferdynamiken, körperliche oder psychische Leiden, Selbstzweifeln, Stress oder Verlust-und Versagensängste können unter diesem Traumakonzept besser verstanden und behandelt werden.

Eine Beschreibung des Vorgehens einer Selbstbegegnung finden Sie auf meiner Seite Termine.

Lesen Sie dazu auch den Link:
Franz Ruppert - Psychotrauma erkennen und heilen.