Wissenswertes

Gewaltfreie, wertschätzende und achtsamkeitsorientierte Kommunikation

Unsere heutigen Werte, Bewertungen und Glaubensätze beruhen auf den Erfahrungen mit Lob und Tadel in der Kindheit. Wir verinnerlichen sie und halten sie für die Wahrheit. Mit diesen eingeprägten Mustern beurteilen wir dann viele Situationen oder andere Menschen.

Unsere Gedanken und Bewertungen erzeugen in uns Bewegungen (E-Motion). Gefühle sind ein Teil dieser Bewegung, auf die wir durch direkte spürbare oder sichtbare körperliche Reaktionen aufmerksam werden zB. lachen, weinen, erröten..uvm. Gleichzeitig aktivieren die Gedanken und Glaubenssätze wichtige Abläufe im Körper, die wir nicht wahrnehmen können. zB. Veränderungen im vegetativen Nervensystem, Hormonsystem, im Blut, in Organen.

Was und wie wir über eigenes Fehlverhalten denken oder andere Menschen oder Situationen beurteilen, bildet häufig eine Ursache für Krankheiten, Konflikte und Gewalt. Meist besteht die Unfähigkeit, mit der eigenen Verletzlichkeit und Bedürfnissen fürsorglich umzugehen oder wahrzunehmen, was jemand wirklich fühlt, befürchtet ersehnt, vermisst usw.

Solche inneren Konflikte und der Stress in Beziehungen lassen sich auflösen oder entstehen erst gar nicht, wenn es uns gelingt, offen und authentisch mitzuteilen, was wirklich in uns vorgeht, was wir brauchen und dem entsprechend handeln.

Allerdings ist es auch wichtig zu erkennen, dass oft wichtige Bedürfnisse unerfüllt bleiben. Wenn wir Nähe und Verbundenheit von Menschen wünschen, die sie uns nicht geben möchten, sondern Distanz brauchen. Wenn wir Harmonie und Frieden leben wollen, wo Auseinandersetzung gefordert wird. Wenn wir Wertschätzung und Anerkennung erwarten, wo sie uns nicht gegeben werden kann. Wenn wir von jemand gesehen oder gehört werden wollen, der nicht anwesend ist oder mit anderen Dingen beschäftigt ist. Wenn wir auf Liebe und Mitgefühl hoffen, wo keine ist.

Es ist vergebens an einer trockenen Quelle auf sprudelndes Wasser zu warten.

Wir können die Welt auch nicht nach unseren Wünschen verändern, sie verbessern oder retten, denn alles nur so IST wie es IST. Vieles lässt sich aber wandeln, wenn wir uns selbst anerkennen und liebevoll annehmen. Jeder kann Schöpfer sein und Orte in sich selbst und im eigenen Umfeld schaffen, wo Frieden, Liebe, Mitgefühl, Gerechtigkeit, Freude, Stille, Kreativität, Schönheit und Weisheit möglich ist.

Diese Persönlichkeitsentwicklung begleite und unterstütze ich mit transformierendem Zuhören der achtsamkeitsorientierten (gewaltfreien) Kommunikation und den Prinzipien von:

- Anwesend sein und zuhören

- Beobachten ohne zu bewerten

- Gefühle und Bedürfnisse zu kennen und mitzuteilen

- Bitten statt zu fordern.

In Einzelberatungen, Workshops und der „Empathie-Tankstelle“ meiner Praxis biete ich Lernschritte an, einen friedlicheren inneren Zustand zu kreieren: Wir richten die Aufmerksamkeit

- auf das, was wir wirklich brauchen, statt auf das, was mit uns oder anderen nicht stimmt

- auf das, was wir tun wollen, statt auf das was wir „eigentlich sollten“ oder das was schiefgelaufen ist.

Wenn es uns gelingt, unsere eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu „er“hören und ihnen Empathie zu geben, kann uns das von Schmerz und Depression befreien.

Vom Glück, gesund zu sein

Egal wie viele Gesundheitsratgeber man kauft, wie viele Ärzte und Krankenschwestern man kennt oder mit wie vielen Usern man online über Themen von Akne bis Zeckenbiss diskutiert – was Gesundheit bedeutet, ist individuell verschieden und damit eine höchstpersönliche Angelegenheit. Deshalb sollte man sich auch höchstpersönlich um ihren Erhalt kümmern – wofür es manchmal gar keine schmerzhaften Spritzen und bittere Pillen braucht, sondern vor allem Lebensfreude. Diese verschrieb sich zumindest schon der französische Philosoph und Schriftsteller Voltaire. Auf seinem „Rezept“ soll gestanden haben: „Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.“

Was heißt es, „gesund zu sein“?



Viele Menschen denken eher an körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit. Achtsamkeit steht bei den Deutschen nicht im Vordergrund. Sie definieren Gesundheit sehr leistungsorientiert: Körperliche Leistungsfähigkeit steht auf Platz 1, gefolgt von der Abwesenheit von Krankheiten und, auf Rang 3, geistiger Fitness. (Südeuropäer als auch Schweizer und Schweden verbinden mit einem guten Gesundheitszustand ein gesundes Gleichgewicht zwischen Körper und Geist sowie das Gefühl, mit sich selbst im Einklang zu sein).

Informationen zur psychokardialen Behandlung

Ob wir wollen oder nicht: Emotionen beeinflussen unser Denken - mit unserem Denken erzeugen wir Gefühle, die in unserem Körper zu Reaktionen führen. Unser Handeln, Entscheidungen und die Art der Beziehungen werden durch Emotionen (E-Motion = Bewegung) unbewusst beeinflusst. Emotionale Blockaden können Schmerzen, Funktionsstörungen und schließlich Krankheiten auslösen. Gefühle, die ins Unbewusste abgespalten wurden zeigen sich u.a. als unklare Belastungen, in körperlichen Schmerzen oder als Ursachen für Konflikte und Beziehungsprobleme.

Hier spielt das Wissen über die energetischen Regulationsmechanismen im Körper und das Wissen über die zentrale Bedeutung des Herzens eine große Rolle

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Nehmen Sie sich die Zeit und lesen sie den Ausschnitt aus dem Buch „Der EmotionsCode“ von Bradley Nelson. Dieses Wissen und die vielen Erfahrungen, die ich mit der Methode der Lösung von Emotionsblockaden machen durfte, bilden einen Teil meiner psychokardialen Behandlung.

Das Herz – Gehirn

„...Ihr Herz erzeugt im Vergleich zu Ihrem Gehirn das Sechzig- bis Tausendfache an Strom und elektromagnetischer Energie; das macht es eindeutig zum kraftvollsten Organ des Körpers. Es wird  im Mutterleib als erstes Organ ausgebildet, noch vor dem Gehirn.  Ihr Herz schlägt ungefähr 100000 Mal am Tag, das sind 40 Millionen Mal im Jahr. Sollte die Verbindung zum Gehirn einmal unterbrochen werden, würde das Herz trotzdem einfach weiter schlagen.“

Ihr Herz ist der Kern Ihres Wesens, der Kern dessen, was Sie wirklich sind

Neueste Forschungen zeigten, dass das Herz mehr ist als eine bloße Pump. Um 1970 fanden Wissenschaftler heraus, dass das Herz ein ausgeklügeltes Nervensystem besitzt. Wir besitzen zwei Gehirne. Zur Verwunderung fanden die Wissenschaftler heraus, dass das Gehirn in unserem Kopf Mitteilungen gehorcht, die von unserem Herzen ausgesendet werden. Ihr Herz sendet ständig Informationen an Ihren Körper: jeder Herzschlag trägt wichtige Botschaften in sich, die Ihre emotionale und körperliche Gesundheit beeinflussen. Medizinische Experimente haben wiederholt deutlich messbare positive Effekte auf unseren Körper nachgewiesen, die durch Gefühle der Liebe und Wertschätzung anderen gegenüber entstehen.Der gleiche positive Einfluss tritt in Ihrem Körper auf, wenn Sie der Empfänger sind – wenn also jemand anderer Ihnen Liebe und Wertschätzung sendet. Wissenschaftler haben entdeckt, dass die vom Herzen ausgehenden elektromagnetischen Signale tatsächlich in den elektrischen Wellen des Gehirns einer anderen Person nachweisbar sind. Am stärksten ist diese Phänomen ausgeprägt, wenn sich zwei Menschen einander berühren oder sich in nächster Nähe befinden; aber auch über eine Distanz hinweg ist es nachweisbar.

Das Herz hat seine eigene unverwechselbare Intelligenz. Es kann denken, fühlen und sich erinnern

Inzwischen gibt es bemerkenswerte Belege dafür, dass das Herz Erinnerungen und Gefühle in sich trägt. Viel Herztransplantat-Empfänger berichten von neuen Ernährungs- und Trinkvorlieben bzw. Gelüsten ebenso wie von Veränderungen der Handschrift, des Musikgeschmacks und den Erinnerungen, die nicht ihre eigenen zu sein scheinen.

Kennen Sie den Ausdruck „eine Mauer ums Herz haben“ ?

„Ich will nicht als Dummkopf dastehen
Ich lass mir von dir nicht das Herz brechen,
Ich baue eine Mauer. Sie wird jeden Tag höher.
Dieses Mal werde ich nicht zum Opfer der Liebe.
Ich verschließe das, was ich tief in mir fühle.
Du schaffst es niemals, die Tür aufzubrechen.“



Das Herz stellt den Kern Ihres Wesens dar

Die unter starker emotionaler Belastung spürbaren Wahrnehmungen bezeichnen wir auch als „Herzschmerz“ oder so wie Erasure will in seinem Lied als „gebrochenes Herz“. Ihr Unterbewusstsein weiß, dass es Ihr Herz , Ihren empfindlichen Kern, auf jede nur erdenkliche Weise schützen muss. Festsitzende Emotionen können eine Mauer ums Herz bilden und damit verhindern, dass Sie Ihr Leben in vollen Zügen genießen können. Mit „Herzmauer“ meinen wir eine Art Schutzwall oder Schutzmauer um das Herz. Viele Menschen kämpfen mit Situationen, in denen sie sich nicht wohlfühlen. Manche reagieren mit Angriff, andere mit Rückzug, wieder andere verstecken sich. Meistens jedoch verspüren wir das Bedürfnis, uns selbst zu verteidigen und uns gegen weitere Verletzungen zu schützen. Mit einer Herzmauer sind Sie nur schwer in der Lage, Liebe zu geben, da die Liebe durch diese Barriere daran gehindert wird, aus Ihrem Herzen herauszukommen. Eigentlich sind wir dazu bestimmt, ein dynamisches, gesundes Leben volle Liebe und Freude zu führen.

Die Liebe ist die reinste aller Emotionen und hat die höchste Frequenz. Diese Liebe, das stärkste und „beliebteste“ aller Gefühle, wird von Herzen sowohl hervorgebracht als auch empfangen.
Mit der unterbewussten Mauer um Ihr Herz (aufgrund erlebter emotionaler Traumata) gehen Sie im Ergebnis in gewissem Maße isoliert von anderen durchs Leben.  Die Traumata waren sicher echt und es besteht kein Zweifel, dass sie für Ihren Körper so schmerzvoll waren,   sodass er, Derartiges nicht nochmal ertragen zu können glaubte. Darin besteht der einzig logische Grund, und Sinn eine solche Herzmauer zu errichten. Aber so lange, bis sie nicht abgerissen wird, sind Sie dahinter gewissermaßen gefangen und weniger in der Lage, andere Menschen zu erreichen oder Verbindungen mit ihnen einzugehen…
- aus " Der EmotionsCode“ von Bradley Nelson -

Fazit

Das Leben vieler Menschen wurde durch das Entfernen ihrer Herzmauern vollständig verändert. In ungefähr 30% der Fälle, sind die Auswirkungen des Abbauens deutlich und sogar sofort spürbar. Meistens jedoch sind die Ergebnisse eher subtil und die Veränderungen im Leben der betreffenden Person treten schrittweise auf, möglicherweise auch so, dass sie selbst sie nicht sofort als solche erkennen...."